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Die Gründer

Am 18. Januar 1894 heirateten Karl Gref und Wilhelmine Völsing.
Zeitgleich gründeten sie unter ihrer beider Namen die Metzgerei Gref Völsing im Haus „zum goldenen Kalb“ in der Schnurgasse der damaligen Altstadt.

Foto: Karl Gref und Wilhelmine Völsing / Schnurgasse

Erste Erfolge

Karl Gref konnte schon 1905 auf der Kochkunstausstellung in Frankfurt und 1908 in Wien Goldmedallien für seine einzigartige Rindswurst erzielen.
Veranstaltungen, wie die internationale Luftschiff Ausstellung in Frankfurt 1909 erhöhten den Bekanntheitsgrad weit über die Grenzen der Stadt.

Foto von links: Hermann, Karl und Fritz Gref

Beginn am Osthafen

Auf dem damals neu erschlosssenen Osthafengelände wagte Karl Gref den Bau eines Wohn- und Geschäftshauses in der Hanauer Landstraße.
Revolutionär in den neuen Räumen war die Arbeit mit elektrischen Gerät.

Foto: Neubau Hanauer Landstraße / Produktion

Der Fuhrpark

Um die bis zum Zweiten Weltkrieg vorhanden Filialen in der Innenstadt bedienen zu können, war zunächst ein Pferdefuhrpark nötig.
1928 wurde das erste Automobil angeschafft.

Foto: Pferdekutsche / erstes Automobil

Die Gebrüder Fritz und Hermann

Fritz und Hermann Gref führten mit Ihren Frauen das Geschäft bis nach dem Krieg.
Beide automatisierten nach dem Zweiten Weltkrieg zunehmend den Betrieb, wobei Hermann maßgebend an der Entwicklung des Wurstclippers beteiligt war.
Für die Metallringe wurde später als Erkennungsmerkmal für die echte „Gref“ die Farbe Blau gewählt. Bis dato wurden die Würstchen mit Kordel abgebunden.

Foto: Die Brüder Fritz und Hermann.

Qualität

Noch in den 60er Jahren wurde das Vieh großteils in München von Hermann ausgesucht und zum Schlachten mit der Bahn nach Frankfurt transportiert. Dort durften sie sich in Ställen im Schlachthof mehrere Tage vom Stress der Fahrt erholen.
Der Bulle Fridolin aus Ostpreußen war eine Sensation.

Foto: Der Bulle Fridolin

Geschäftsführung fest in weiblicher Hand ...

Nach dem frühen Tod von Fritz Gref im Jahr 1951 führten seine Frau Marie, bekannt unter dem Namen Maja mit Hermann und Mariechen Gref das Geschäft
weiter.

Foto: Marie / Mariechen & Hermann

Gertrud Berner, die älteste Tochter von Maja und Fritz übernahm als junge Frau die kaufmännische Leitung

Die 4. Generation

Gertrud Berner übergab 1991 die Firma an Ihre beiden Töchter Friederike Satvary & Dorothea Wohlberg.
Das Ladengeschäft wurde umgestaltet und das Sortiment stark erweitert. Gab es früher nur heiße Wurst, Leberkäs und Solber, so gibt es nun außer dem täglich wechselndem Mittagsangebot ein reiches Angebot an hausgemachten Spezialitäten, Qualitätsfleisch aus der Hohenloher Region und ausgewählte Waren von zwei renommierten Markenfirmen.

 

Foto: von links nach rechts Friederike Satvary & Dorothea Wohlberg

1998 wurde der Imbissbereich um den direkt neben dem Hauptgeschäft liegenden „Grill“ erweitert. Hier findet man Alternativen wie Pommes, Currywurst usw.

Seit 2004 ist auch die fünfte Generation im Traditionsunternehmen tätig.
Anna Satvary  legte 2006 ihre Meisterprüfung im Fleischerhandwerk ab.
Franziska Scarpello ist seit 2005 im kaufmännischen Bereich des Familienbetriebes tätig und absolvierte zusätzlich den Studiengang Manager Food.

 

Foto von links nach rechts: Anna Satvary, Friederike Satvary, Franziska Scarpello

Gref Völsing Heute

Seit 2011 ist Friederike Satvary alleinige Geschäftsführerin.
Tochter Franziska Scarpello und Ehemann Mauro Scarpello
unterstützen Sie dabei tatkräftig.
Anna Satvary ist seit Juni 2016 in Elternzeit.